Frauenmedizin · Gewebe · Funktion · Rehabilitation

TECHNOLOGIEN IM VERGLEICH:
CO₂-LASER, RADIOFREQUENZ UND BECKENBODENREHABILITATION

Ablative Gewebebehandlung, nicht-invasive Radiofrequenz und intravaginale funktionelle Rehabilitation adressieren unterschiedliche biologische Ebenen.

Technologien im Vergleich zeigen, dass Schleimhaut, Gewebequalität und Beckenbodenfunktion unterschiedliche therapeutische Ansätze erfordern. Beschwerden in der Frauen- und Beckenbodenmedizin können Schleimhaut und Gewebequalität ebenso betreffen wie Beckenbodenfunktion, Muskeltonus, Schmerz, Kontinenz und Rehabilitation. Entscheidend ist deshalb nicht allein die Geräteklasse, sondern welche Zielstrukturen ein System erreicht und wie weit sich das Behandlungsspektrum über unterschiedliche Applikatoren und Programme an den Befund anpassen lässt.

EVA und DAFNE sind modulare Plattformen: unterschiedliche Applikatoren erweitern das Behandlungsspektrum über eine reine RF-Erwärmung beziehungsweise eine standardisierte Beckenbodenkräftigung hinaus.
TECHNOLOGISCHER VERGLEICH

Technologien im Vergleich: Wirkprinzip, Anwendung und Praxisnutzen

Die Tabelle ordnet unterschiedliche Technologien und bekannte Systeme ein. Geräte innerhalb einer Technologiegruppe können sich in Aufbau, Energieabgabe, Steuerung, Zulassung und Anwendung deutlich unterscheiden.

Vergleich CO₂ FRACTION Fraktionierter CO₂-Laser EVA VDR™ · DQRF™ · RSS™ · UPR™ DAFNE Intravaginale funktionelle Rehabilitation
Grundtechnologie Fraktionierter CO₂-Laser bei 10.600 nm mit ablativer und thermischer Gewebewirkung. Spezialisierte nicht-invasive RF-Plattform mit VDR™, Dynamic Quadripolar Radiofrequency DQRF™, RSS™ und UPR™. Intravaginale funktionelle Rehabilitationsplattform mit Elektrostimulation/Neuromodulation, Photobiomodulation, Mikroströmen und Elektroporation.
Regulatorischer Status CE-gekennzeichnetes Medizinprodukt gemäß MDR (EU) 2017/745 – entsprechend konkreter Ausführung und medizinischer Zweckbestimmung. CE-gekennzeichnetes Medizinprodukt gemäß MDR (EU) 2017/745 für die entsprechend freigegebene medizinische Zweckbestimmung. CE-gekennzeichnetes Medizinprodukt gemäß MDR (EU) 2017/745 für die entsprechend freigegebene medizinische Zweckbestimmung.
Bekannte Systeme im gleichen bzw. angrenzenden Technologiefeld MonaLisa Touch / DEKA Glide, FemiLift, SmartXide GYN / Tetra PRO GYN; angrenzend IntimaLase und Juliet. EmpowerRF / FormaV / Votiva, ThermiVa, TempSure Vitalia, Venus Fiore, Viveve. Beckenbodenstühle: BTL EMSELLA / EMSELLA DUO, PelviPower / PelvicFMS, Fotona StarFormer IntimaWave / PRO, Iskra TESLA Chair u. a.
Applikationsprinzip Vaginale bzw. vulväre Laseroptiken erzeugen kontrollierte fraktionierte Ablationszonen. Vaginale und vulväre RF-Applikatoren für die nicht-ablative Behandlung unterschiedlicher vulvovaginaler Zielstrukturen. Lokal intravaginal, vulvär oder vulvovaginal. Im Unterschied zu Beckenbodenstühlen erfolgt die Behandlung nicht ausschließlich extrakorporal über ein großflächiges Feld.
Modularität / Zusatzaufsätze Je nach Plattform vaginale Sonden, Scanner und gynäkologische bzw. chirurgische Applikatoren. Unterschiedliche spezialisierte vaginale und vulväre Applikatoren erweitern das vulvovaginale Behandlungsspektrum. Unterschiedliche intravaginale, vulväre und vulvovaginale Handstücke kombinieren je nach Ausstattung unterschiedliche Energieformen und Programme.
Was ermöglichen Zusatzaufsätze? Erweiterung innerhalb der Laserlogik auf unterschiedliche ablative gynäkologische Anwendungen. Erweiterung über Schleimhaut- und Gewebequalität hinaus auf unterschiedliche vulvovaginale Beschwerden, darunter SUI, Vulvodynie, Hypertonie und Stenosen. Erweiterung über Muskelaktivierung und Kontinenz hinaus auf Relaxation, Vulvodynie, Beckenschmerz, vulväre und perineale Anwendungen, Regeneration, Episiotomie-Nachsorge und lokale Wirkstoffapplikation.
Primäre Zielstruktur Schleimhaut und darunterliegendes Gewebe. Vulvovaginale Schleimhaut, Bindegewebe und Gewebequalität. Beckenbodenmuskulatur, neuromuskuläre Funktion sowie funktionelle und regenerative vulvovaginale Zielstrukturen.
Primäres Behandlungsziel Kontrollierte Ablation mit anschließender Regeneration und Remodeling. Nicht-invasive Verbesserung vulvovaginaler Gewebe- und Schleimhautqualität. Funktionelle Rehabilitation: Aktivierung, neuromuskuläre Re-Edukation, Koordination und je nach Befund Tonusregulation; ergänzt um regenerative Verfahren.
Typische Behandlungsfelder Je nach System GSM/VVA, vaginale Trockenheit, Dyspareunie, vaginale Laxität, SUI und weitere gynäkologische Anwendungen. GSM/VVA, vaginale Trockenheit, Brennen, Juckreiz, Dyspareunie, vaginale Laxität und leichte Belastungsinkontinenz; je nach Befund auch Vulvodynie, Hypertonie und Stenosen. Beckenbodenschwäche und Atonie, Belastungs- und Dranginkontinenz, überaktive Blase, vestibuläre Schmerzen, Vulvodynie, chronischer Beckenschmerz, Hypertonus sowie postpartale und postoperative Rehabilitation.
GSM / VVA / Schleimhaut Klassisches Einsatzfeld verschiedener gynäkologischer Laserplattformen; ablatives Wirkprinzip. Zentrales Behandlungsfeld ohne gezielte Ablation der Schleimhaut. Je nach Handstück ergänzend über Photobiomodulation, Mikrostrom und regenerative Programme.
Stressharninkontinenz / SUI Von verschiedenen gynäkologischen Lasersystemen adressiert. Leichte Belastungsinkontinenz gehört zu den EVA-Indikationsschwerpunkten. Funktioneller Ansatz über lokale intravaginale Elektrostimulation und neuromuskuläre Re-Edukation.
Dranginkontinenz / OAB Kein typischer Schwerpunkt einer reinen Gewebeablation. Nicht primäres EVA-Kernziel. Funktionelles Behandlungsfeld innerhalb der Beckenbodenrehabilitation.
Beckenbodenatonie / Muskelschwäche Kein primäres Wirkprinzip. Gewebeorientierte RF; kein isoliertes Muskeltrainingssystem. Zentrales Rehabilitationsziel: Aktivierung, Kontrolle und neuromuskuläre Re-Edukation.
Hypertonus / Relaxation Kein primäres funktionelles Laserziel. Je nach Befund Bestandteil des erweiterten EVA-Spektrums. Je nach Befund können Programme auch Tonusregulation und entspannungsorientierte Behandlungskonzepte berücksichtigen.
Vulvodynie / Schmerz Kein einheitliches Kernfeld aller Lasersysteme. Je nach Befund Bestandteil des erweiterten EVA-Spektrums. Unterschiedliche Handstücke und Programme ermöglichen schmerz- und neuromodulationsbezogene Behandlungskonzepte.
Stenosen System- und zweckbestimmungsabhängig. Je nach Befund Bestandteil des erweiterten EVA-Spektrums. Funktionell und rehabilitativ ergänzend einsetzbar.
Vulva / Perineum Je nach Laserplattform und Applikator. Vulväre bzw. vulvovaginale RF-Anwendungen möglich. Spezialisierte Applikatoren für vulväre und perineale Funktions- und Regenerationskonzepte.
Postpartale Rehabilitation Kein primäres Rehabilitationssystem. Gewebeorientierte Ergänzung abhängig von Befund und Heilungsphase. Eigenständiges DAFNE-Anwendungsfeld: funktionelle Beckenbodenrehabilitation nach Schwangerschaft und Geburt, abhängig von Befund und Therapieplanung.
Postoperative Rehabilitation Abhängig von Eingriff, Indikation und Heilungsphase. Gewebeorientierte Ergänzung nach entsprechender Indikationsstellung. Funktionelle und regenerative postoperative Rehabilitation je nach Befund.
Episiotomie / Vaginalverletzungen Anwendung abhängig von Indikation und Heilungsphase. Gewebeorientiert ergänzend. Je nach Ausstattung regenerative Programme bei Vaginalverletzungen, Beschwerden nach Episiotomie sowie Narben- und Schmerzfragestellungen.
Wirkstoffapplikation Kein primäres Wirkprinzip. UPR™ erweitert die RF-Plattform um lokale Wirkstoffkonzepte. Elektroporation ermöglicht lokale nadelfreie Wirkstoffapplikation.
Schleimhaut ablativ verletzt? Ja. Nein. Nein.
Ausfallzeit Abhängig von Behandlungsintensität und Heilungsphase. Keine bis gering. In der Regel keine behandlungsbedingte Ausfallzeit bei funktioneller Anwendung.
Sicherheits- / Kontrollkonzept Laserparameter, Energie, Ablationstiefe und korrekte Sondenführung. DQRF™-/VDR™-Architektur, RSS™ und definierte Behandlungsprotokolle. Softwaregesteuerte Programme, patientenbezogene Applikatoren und BFC™ zur Unterbrechung der Energieabgabe bei Beschwerden.
EVA vs. andere RF-Systeme – Auch Plattformen wie EmpowerRF sind modular und kombinieren mehrere Technologien. EVA unterscheidet sich durch die spezialisierte VDR™-/DQRF™-Architektur, RSS™, UPR™ und unterschiedliche vulvovaginale Applikatoren. Dadurch wird innerhalb einer nicht-ablativen RF-Plattform ein breites Spektrum an Gewebe-, Schleimhaut- und funktionellen Beschwerden adressiert. DAFNE ergänzt RF-basierte Gewebebehandlung um die Ebene der funktionellen Rehabilitation.
DAFNE vs. Beckenbodenstuhl – – Beckenbodenstühle stimulieren extrakorporal über ein größeres Feld. DAFNE arbeitet intravaginal und lokal und erweitert die funktionelle Stimulation über wechselbare Handstücke um Tonusregulation, Schmerz-, Rehabilitations- und regenerative Konzepte.
Patientennutzen Direkte Gewebebehandlung; kontrollierte Ablation und anschließende Heilungsreaktion. Breites vulvovaginales Behandlungsspektrum ohne Ablation. Lokale und befundorientierte funktionelle Rehabilitation; nicht auf reine Muskelkräftigung beschränkt.
Praxis- / Arztnutzen Gynäkologische Laseranwendungen je nach Systemausstattung. Unterschiedliche vulvovaginale Fragestellungen innerhalb einer spezialisierten RF-Plattform. Breites funktionelles, postpartales, postoperatives und regeneratives Versorgungsspektrum über wechselbare Handstücke.
Kombination EVA + DAFNE Separates gewebebezogenes Verfahren. Schleimhaut-, Gewebe- und RF-Ebene. Funktion, Neuromuskulation, Rehabilitation und regenerative Ebene.
Kaufpreis CO₂ FRACTION – ab 22.500 € netto EVA – Preis auf Anfrage DAFNE – ab 19.000 € netto
Fremdmarken dienen ausschließlich der sachlichen technologischen und marktbezogenen Einordnung. Systeme unterscheiden sich hinsichtlich Zweckbestimmung, Applikatoren, Energieabgabe, regulatorischem Status und freigegebenen Anwendungen.
Vollständiger Fachvergleich auf einem größeren Bildschirm Die Monitoransicht enthält zusätzliche Informationen zu Einzelindikationen, Zusatzaufsätzen, Zielgewebe, Sicherheit, regulatorischem Status, Rehabilitation, funktionellen Unterschieden sowie Patienten- und Praxisnutzen.
Technologie
Fraktionierter CO₂-Laser · ablativ
Regulatorik
CE-gekennzeichnetes Medizinprodukt gemäß MDR (EU) 2017/745 – entsprechend Ausführung und medizinischer Zweckbestimmung
Vergleichssysteme
MonaLisa Touch, FemiLift, SmartXide GYN, IntimaLase, Juliet
Kernbereiche
GSM/VVA, Trockenheit, Dyspareunie, Laxität, je nach System SUI
Prinzip
Kontrollierte Ablation + Remodeling
Technologie
VDR™ · DQRF™ · RSS™ · UPR™
Regulatorik
CE-gekennzeichnetes Medizinprodukt gemäß MDR (EU) 2017/745 für die entsprechend freigegebene medizinische Zweckbestimmung
RF-Vergleich
EmpowerRF / FormaV / Votiva, ThermiVa, TempSure Vitalia, Venus Fiore, Viveve
Kernbereiche
GSM/VVA, Trockenheit, Brennen, Juckreiz, Dyspareunie, Laxität, leichte SUI; je nach Befund Vulvodynie, Hypertonie, Stenosen
Besonderheit
Spezialisierte nicht-ablative RF-Plattform mit unterschiedlichen vulvovaginalen Applikatoren und breitem Behandlungsspektrum
Technologie
Intravaginale funktionelle Rehabilitation · Elektrostimulation · Photobiomodulation · Mikrostrom · Elektroporation
Regulatorik
CE-gekennzeichnetes Medizinprodukt gemäß MDR (EU) 2017/745 für die entsprechend freigegebene medizinische Zweckbestimmung
Vergleich
Beckenbodenstühle: EMSELLA / EMSELLA DUO, PelviPower / PelvicFMS, StarFormer IntimaWave / PRO, TESLA Chair
Kernbereiche
Inkontinenz, OAB, Atonie, Hypertonus, Vulvodynie, Beckenschmerz, postpartale und postoperative Rehabilitation
Besonderheit
Intravaginal und lokal statt ausschließlich extrakorporal; wechselbare Handstücke für Funktion, Tonusregulation, Rehabilitation und Regeneration
Technologien im Vergleich – häufige Fragen

EVA, DAFNE, RF-Systeme, Beckenbodenstühle und CO₂-Laser

Was unterscheidet EVA von anderen vaginalen RF-Systemen wie EmpowerRF, FormaV oder ThermiVa?

Nicht jedes RF-System arbeitet nach demselben Prinzip. EVA wurde speziell als vulvovaginale Plattform mit VDR™, quadropolarer DQRF™, RSS™ und UPR™ entwickelt. Unterschiedliche vaginale und vulväre Applikatoren ermöglichen die Anpassung an verschiedene Gewebe- und Behandlungsziele.

EmpowerRF ist ebenfalls eine modulare Women’s-Health-Plattform. EVA unterscheidet sich daher nicht einfach durch „mehr Funktionen“, sondern durch seine eigene RF-Architektur, Sicherheitskontrolle, Radioporation und das spezialisierte vulvovaginale Behandlungskonzept.

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DQRF™ und dynamische RF-Energieverteilung verstehen →

Welche zusätzlichen Behandlungsfelder ermöglichen die EVA-Applikatoren?

EVA ist nicht auf eine reine Laxitäts- oder Erwärmungsbehandlung beschränkt. Zu den Behandlungsfeldern gehören GSM/VVA, Trockenheit, Brennen, Juckreiz, Dyspareunie, vaginale Laxität und leichte Belastungsinkontinenz; je nach Befund auch Vulvodynie, Hypertonie und Stenosen.

UPR™ erweitert das System zusätzlich um Radioporations- und Wirkstoffkonzepte.

EVA™ und die spezialisierten Applikatoren im Detail →
Frauen- & Beckenbodenmedizin im Überblick →

Was unterscheidet DAFNE von einem Beckenbodenstuhl?

Beckenbodenstühle wie EMSELLA, PelviPower, StarFormer IntimaWave oder TESLA Chair stimulieren den Beckenboden extrakorporal über ein größeres Behandlungsfeld.

DAFNE arbeitet dagegen lokal über intravaginale, vulväre und vulvovaginale Applikatoren. Dadurch können Handstück und Programm stärker an Zielstruktur, Tonus und funktionelle Aufgabenstellung angepasst werden.

DAFNE ist deshalb nicht nur ein System zur Muskelkräftigung, sondern eine multimodale Plattform für funktionelle Rehabilitation, Neuromodulation und regenerative Konzepte.

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Intravaginale Beckenbodenrehabilitation mit DAFNE™ vertiefen →

Ist DAFNE ein intravaginales Rehabilitationssystem?

Ja. Ein wesentlicher Bestandteil von DAFNE ist die lokale intravaginale funktionelle Elektrostimulation und neuromuskuläre Re-Edukation.

Je nach Handstück können weitere Energieformen wie Photobiomodulation, Mikrostrom und Elektroporation hinzukommen. Damit unterscheidet sich DAFNE konzeptionell von rein extrakorporalen Beckenbodenstühlen.

Technologien und Wirkprinzipien von DAFNE™ →

Kann DAFNE zur Rehabilitation nach Schwangerschaft und Geburt eingesetzt werden?

Ja. Postpartale Rehabilitation gehört zum Behandlungsspektrum von DAFNE. Je nach Befund können funktionelle Programme zur Aktivierung, neuromuskulären Re-Edukation, Koordination oder Tonusregulation eingesetzt werden.

Abhängig von Ausstattung und Heilungsphase können regenerative Anwendungen bei vaginalen Verletzungen, Beschwerden nach Episiotomie sowie weiteren postpartalen Funktions- und Gewebefragestellungen das Konzept ergänzen.

DAFNE™ für postpartale und postoperative Rehabilitation →
Behandlungspfade in der Frauen- und Beckenbodenmedizin →

Kann DAFNE auch bei einem hypertonen Beckenboden eingesetzt werden?

DAFNE ist nicht ausschließlich auf möglichst starke Muskelkontraktionen ausgerichtet. Je nach Befund, Handstück und Programm können auch Tonusregulation, neuromodulative und schmerzbezogene Behandlungskonzepte berücksichtigt werden.

DAFNE™: Aktivierung, Koordination und Tonusregulation →

Welche Vorteile haben die zusätzlichen DAFNE-Handstücke?

Die wechselbaren Handstücke erweitern das System über Kontinenz und Muskelaktivierung hinaus. Je nach Ausstattung können funktionelle, schmerzbezogene, vulväre, perineale, postpartale, postoperative und regenerative Behandlungskonzepte abgebildet werden.

Photobiomodulation, Mikrostrom und Elektroporation ergänzen die klassische funktionelle Elektrostimulation.

DAFNE™-Handstücke und indikationsbezogene Programme →

Was ist der Unterschied zwischen CO₂-Laser und EVA?

Der CO₂-Laser arbeitet ablativ. Er erzeugt kontrollierte mikroskopische Gewebeverletzungen, deren Heilungsreaktion Remodelingprozesse auslöst.

EVA arbeitet nicht ablativ. Die RF-Energie wird über die VDR™-/DQRF™-Architektur kontrolliert in das Zielgewebe eingebracht, ohne die Schleimhaut gezielt abzutragen.

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EVA™ – nicht-invasive vulvovaginale RF im Detail →
DQRF™ – Technologie und Energieverteilung →

Welche Systeme kommen bei Stressharninkontinenz infrage?

Unterschiedliche Technologien adressieren unterschiedliche Ursachen und Zielstrukturen. Einige gynäkologische Lasersysteme sowie EVA beziehen leichte Stressharninkontinenz in ihre Behandlungskonzepte ein.

DAFNE verfolgt dagegen primär einen funktionellen Rehabilitationsansatz über lokale intravaginale Elektrostimulation und neuromuskuläre Re-Edukation.

CO₂ FRACTION →
EVA™ für RF-basierte Behandlungskonzepte →
DAFNE™ für funktionelle Beckenbodenrehabilitation →

Können EVA und DAFNE miteinander kombiniert werden?

Ja. EVA und DAFNE adressieren unterschiedliche biologische Ebenen. EVA fokussiert primär vulvovaginale Schleimhaut und Gewebequalität. DAFNE ergänzt die funktionelle, neuromuskuläre und regenerative Ebene.

Abhängig von Befund und Indikation können beide Systeme deshalb innerhalb eines integrativen Behandlungspfades miteinander kombiniert werden.

EVA™ und DAFNE™ im Behandlungspfad →

Warum ist die MDR bei Geräten für Frauen- und Beckenbodenmedizin wichtig?

Werden Systeme zur Behandlung medizinischer Beschwerden oder pathologischer Zustände eingesetzt, ist die jeweilige medizinische Zweckbestimmung entscheidend.

Medizinprodukte unterliegen in der Europäischen Union der Medical Device Regulation (MDR) (EU) 2017/745. Für Praxen ist deshalb nicht nur die verwendete Technologie relevant, sondern auch, ob das konkrete System und die vorgesehene Anwendung von der medizinischen Zweckbestimmung und CE-Kennzeichnung abgedeckt sind.

Medizinische Frauen- & Beckenbodenmedizin im Überblick →

Ersetzen EVA oder DAFNE die ärztliche Diagnostik?

Nein. Diagnostik, Indikationsstellung, Ausschluss von Kontraindikationen, Aufklärung und Therapieplanung bleiben Grundlage jeder Anwendung. Die Systeme ergänzen ein fachlich definiertes Behandlungskonzept.

Frauen- & Beckenbodenmedizin für Praxen →

Integrative Frauenmedizin

Gewebequalität und Funktion gemeinsam betrachten

Schleimhaut, Gewebequalität, Beckenbodenfunktion, Muskeltonus, Schmerz und Rehabilitation benötigen nicht zwangsläufig dasselbe Wirkprinzip. Die Auswahl sollte sich deshalb an Befund, Zielstruktur und Versorgungskonzept orientieren.

EVA und DAFNE können dabei unterschiedliche Therapieebenen ergänzen: EVA auf der vulvovaginalen Gewebe- und RF-Ebene, DAFNE auf der intravaginalen funktionellen und rehabilitativen Ebene.

Fachlich erstellt und eingeordnet von Beate Scheffler, Dipl.-Biologin (Mikrobiologie) · Stand: Oktober 2026
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Die genannten Fremdmarken dienen ausschließlich der sachlichen technologischen und marktbezogenen Einordnung. Die Zuordnung bedeutet weder technische Identität noch Gleichwertigkeit oder Überlegenheit. Zweckbestimmung, freigegebene Anwendungen, regulatorischer Status und Herstellerangaben des jeweiligen Systems sind maßgeblich.